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Erfolgreiche Teilnahme an der Branddienstleistungsprüfung
Am 23. April 2025 stellten sich zwei Gruppen vom LZ Viehhausen der herausfordernden Branddienstleistungsprüfung – ein Bewerb, der nicht nur Fachwissen, sondern auch praktisches Können in einem realitätsnahen Löschangriff erfordert.
Die Prüfung gliedert sich in mehrere Abschnitte. Den Auftakt bildet die sogenannte Gerätekunde: Jeder Teilnehmer zieht zwei Karten und muss die darauf abgebildeten Geräte im Fahrzeug korrekt mittels Handzeichen anzeigen. Danach folgt der praktische Teil – der Löschangriff. In der Stufe 1 (Bronze) wird eine von zwei möglichen Szenarien ausgelost: Heckenbrand oder Holzstapelbrand.
Nach der Lageerkundung durch den Gruppenkommandanten gibt dieser den Einsatzbefehl. Die Mannschaft baut rasch und präzise den Löschangriff auf und bekämpft das simulierte Brandobjekt. Nach dem Kommando "Brand aus" wird die gesamte Ausrüstung wieder ordnungsgemäß im Fahrzeug verstaut.
Zum Abschluss werden die allgemeinen Fragen an den Gruppenkommandanten gestellt sowie die Knotenkenntnisse der Mannschaft überprüft – auch hier entscheidet das Los, welcher Knoten unter Zeitdruck korrekt gebunden werden muss.
Ein entscheidender Faktor bei der Bewertung ist die Zeit. Der Löschangriff darf weder zu schnell noch zu langsam ablaufen – bei der Variante Heckenbrand etwa liegt das Zeitfenster bei 130 bis 180 Sekunden. Zusätzlich können Punkte durch verschiedene Fehler verloren gehen: unvollständige persönliche Schutzausrüstung (PSA), fehlerhafte Befehle, falsche Abstände zum Brandobjekt, unzulässiges Sprechen während der Durchführung oder Zeitabweichungen.
Wir freuen uns sehr, dass beide Gruppen die Leistungsprüfung erfolgreich absolviert haben!
Gratulation an alle Kameradinnen und Kameraden zur bestandenen Prüfung – und ein herzliches Dankeschön an das Bewerterteam für die professionelle Durchführung!